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Int Baselitz 172.jpg Interview Baselitz
Georg Baselitz (*1938 in Deutschbaselitz/Sachsen) verwendet in seiner Malerei neben Tempera und Ölfarbe die verschiedenen Bildträger Leinwand, Nessel, Rupfen und Holzplattenprodukte. Im Interview erläutert der Künstler ferner seine technische Vorgehensweise der Fingermalerei oder die Entstehung von Bildern auf dem Boden.
Int bay 172.jpg Interview Bayrle

Thomas Bayrle (*1937 in Berlin) schuf zwischen 1964 und 1966 kinetische Bildobjekte, zu denen die Nürnberger Orgie zählt. Neben diesen kinetischen Objekten entstanden in seinem umfangreichen Werk Grafiken, Textilien, Objekte und Filme. Das zentrale Thema ist dabei die serielle Anreihung von Motiven, meist gängige Motive unserer Konsumgesellschaft.

Int Berges 172.jpg Interview Berges

Laurenz Berges (*1966 in Cloppenburg/Niedersachsen) wurde durch die Fotografien von verlassenen Orten und Räumen bekannt, die nicht etwa ein Zeitdokument oder eine soziologische Studie darstellen, sondern die zurückgebliebene Leere erfühlen lassen. »Mich interessieren Orte, an denen Zeit, Vergänglichkeit und Verlust deutlich werden« (Berges). Im Interview erfährt man unter anderem, warum Berges ausschließlich in Farbe fotografiert oder dass er seine Filme mit Tageslicht belichtet.

Blum interview01.jpg Interview Blum
Heiner Blum (* 1959 in Stuttgart), spricht im Interview über die Vielzahl von Medien die er in seiner Kunst einsetzt und die hierfür verwendeten Materialien und Techniken zu Fotografien, Werken auf Papier, Bilder, Objekte, Konzeptarbeiten, neue Medien, Installationen und Kontext- und Situationsbezogenen Arbeiten.
Int Butzer 172.jpg Interview Butzer und Seminararbeit Butzer

André Butzer (* 1973 in Stuttgart) wurde in den letzten Jahren durch Bilder bekannt, die er selbst als »Science-Fiction Expressionismus« bezeichnet. In der Seminararbeit von Eliza Reichel werden zunächst Person und Werk, Arbeiten auf Malgeweben als auch Arbeiten auf Papier, kurz vorgestellt. Daran anschließend folgen Fragen zur Arbeitsweise des Künstlers, seine verwendeten Materialien und deren übergeordneten Bedeutungsebenen sowie seine Ansichten zu Alterung und Erhalt seiner Werke.

Int Dzubia 172.jpg Interview Dzuiba

Im Interview erläutert die Goldschmiedin Gabi Dziuba (*1954 in Singen am Hohentwiel) die Entstehung der Edition von Zwanzig Masken, die sie mit dem Künstler Günther Förg gemeinsam erarbeitet hat. Ausgeführt sind die Silbermasken als Guss in verlorener Form.

Int Foerg 172.jpg Interview Förg Teil 1 und Teil 2

Günther Förg (*1952 in Füssen/Allgäu) verwendet in seinem malerischen Werk eine Vielfalt von Bildträgern und Farbsystemen, die im folgenden Interview ausführlich diskutiert werden. Eine Werkgruppe sind die Wandmalereien, bei denen ein direkter Bezug zur vorhanden Architektur besteht. Für den Künstler ist abstrakte Kunst heute das, was man sieht und nicht mehr.

Int honert 172.jpg Interview Honert 1 und Seminararbeit Honert

Zentrales Thema in den Werken Martin Honerts (*1953 in Bottrop) sind Erinnerungen an die eigene Kindheit und Jugend. Diese Einblicke in das persönliche Leben werden vom Künstler transformiert. Im ersten Interview wird die Installation Fata Morgana besprochen, deren Hauptmotiv ein Foto aus dem Familienalbum ist, auf dem Honert als Kind am Strand eine Sandburg baut. In einem zweiten Interview werden die Werke besprochen, die in der Einzelausstellung der Kunsthalle im Lipsiusbau, Dresden, zu sehen waren.

Int Klemm 172.jpg Interview Klemm

Barbara Klemm (*1939 in Münster) spricht im Interview über ihre ersten Berührungspunkte zur Fotografie, über ihre Anfänge als Klischografin und ihre Tätigkeit von 1959 bis 2005 als Fotografin an der Frankfurter Allgemeinen Zeitung; seit 2005 ist sie freie Fotografin. Dabei geht sie sowohl auf die Verwendung und Anwendung ihres technischen Equipments als auch auf die Vorgehensweisen im Labor ein. Bedeutend an Klemms Arbeit ist ihr konsequenter Einsatz der analogen Aufnahmetechnik für ihre Fotografien.

In Kratz 172.jpg Interview Kratz Gemälde und Interview Kratz Zeichnungen

Thomas Kratz (*1972 in Waiblingen) verwendet in seiner Kunst eine Vielzahl von Medien, von Malerei und Arbeiten auf Papier bis zu Video, Installationen und Performances. Neben der Konzeption von eigenen Ausstellungen, kuratiert er Ausstellungen anderer Künstler. Wichtig ist auch die Zusammenarbeit mit Künstlerkollegen für bestimmte Projekte. Gegenstand der beiden Interviews sind die Medien der Malerei und der Arbeiten auf Papier.

Int Oehlen 172.jpg Interview Oehlen

Markus Oehlen zählt mit seinen expressiven figurativen Bildern der 80er Jahre zu den Hauptvertretern der Neuen Wilden. Die Malerei an sich, so Oehlen, steht nicht im Mittelpunkt seiner Werke, sondern die Konstruktion der Malerei. Um sich von der Tradition abzugrenzen und um zu provozieren, setzt er billige Materialien ein, z.B. Dispersion oder Wachs. Neue Materialien kommen immer wieder hinzu, aus denen Oehlen neue Techniken entwickelte, wie Anfang der 90er Jahre gefärbte Baumwollkordeln.

Int Platen 172.jpg Platen Interview Film/Video und Interview Zeichnungen

Eva von Platen (*1965 in Frankfurt am Main, finnische Staatsbürgerschaft) zeigt in ihren Filmen, Videos und Arbeiten auf Papier gesellschaftskritische Statements, die oft von Ironie und Absurdität begleitet werden. Während die Filme aufwendig vorzubereiten sind, wirken Zeichnungen und Collagen wie Notizen. Für ihre Zeichnungen und Collagen verwendet sie eine Vielzahl von Papiersorten, sie »liebt alle Papiersorten« (Platen) und wendet verschiedenste Techniken an.

Int roeser 172.jpg Beschreibung Roeser zur Entstehung der Installation Fata Morgana

Matthias Roeser (*1963 in Bochum), seit 1991 Assistent von Martin Honert, betreute die Ausführung der Installation Fata Morgana von 1996. Die Arbeit besteht aus einem materialisierten Trugbild und den Resten einer Sandburg. Im folgenden Beitrag erläutert er die Vorüberlegungen zur Darstellung des immateriellen Phänomens der Fata Morgana sowie die Entstehung und Herstellung der Installation.

Int ruthenbeck 172.jpg Interview Ruthenbeck

Reiner Ruthenbeck (*1937 in Velbert), der seine Karriere als Fotograf begann, ist als Bildhauer und Konzeptkünstler bekannt geworden. Sein bildhauerisches Werk, das auf vielen internationalen Ausstellungen gezeigt wurde, ist sehr individuell und keiner Kunstrichtung eindeutig zuzuordnen. In der Diplomarbeit von Kerstin Budde steht die Frage einer möglichen Neuanfertigung (Kopie, Rekonstruktion oder Original) des irreparabel beschädigten Werkes »Plattenbogen für eine Wandöffnung 100/3/SNA« im Mittelpunkt.

Int Voelcker 172.jpg Interview Völcker

Mathias Völcker (*1955 Rostock) widmet sich seit Anfang der 80er Jahre Arbeiten auf Papier. In kleinem Format schafft er Zeichnungen, die Gegenstände oder Begebenheiten darstellen. Im Interview erfahren wir unter anderem, dass der Künstler das Papier ganz bewusst auswählt; Oberflächenstruktur und Papierfarbe spielen für die Wahl eine besondere Rolle. In einem Muster-Block werden die verschiedensten Papiere bewahrt.